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-0,78 % |
24.04/17:35 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005102008 |
510200 |
- € |
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Basler gestärkte Marktaufstellung 17.05.2001
aktiencheck.de
Die Diversifizierungsstrategie der Basler AG (WKN 510200) zeigt einer aktuellen Pressemitteilung zufolge erste Erfolge. Im ersten Quartal 2001 haben die "jungen" Wachstumsbereiche mehr als 50% des Umsatzes der Basler AG erzielt - Tendenz steigend.
Auch die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zeigen ihre Wirkung. Im ersten Quartal 2001 senkte Basler seine Verluste um rund 10 Prozent auf -2,5 Mio. Euro gegenüber dem vorangegangenen Quartal (-2,8 Mio. Euro). "Im gemeinsamen Schulterschluss arbeiten wir daran, Synergieeffekte zu realisieren, um die Leistungsfähigkeit von Basler kontinuierlich zu verbessern", so Dr. Dietmar Ley, Vorstandsvorsitzender der Basler AG Der Grund für die Verluste im ersten Quartal 2001 lag insbesondere in der derzeitigen Schwächephase im Markt für optische Speichermedien wie CD-Rs und DVDs. Daher blieb auch der Umsatz mit 7 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorquartals (7,9 Mio. Euro) und deutlich unter dem des ersten Quartals 2000 (9,5 Mio. Euro). Für das Geschäft mit Inspektionssystemen für optische Speichermedien rechnet Basler ab dem dritten Quartal 2001 mit einer Erholung.
Entwicklung der jüngeren Geschäftsbereiche positiv Klar auf Wachstumskurs im ersten Quartal sind die jungen Geschäftsbereiche der Basler AG. Machine Vision Components konnte die ersten drei Monate des Jahres 2001 mit einer dreistelligen Wachstumsrate abschließen. Damit erzielte der Bereich bereits im ersten Quartal den Gesamtumsatz des vorangegangenen Jahres. "Ein großer Erstausrüster (OEM), über dessen Namen bei Vertragsabschluss Stillschweigen vereinbart wurde, hat uns den Zuschlag für einen Auftrag für Zeilenkameras im Wert von rund 750.000 USD erteilt", so Ley (Anmerkung: dies ist nicht die Ursache für den Umsatzzuwachs). Auch die Entwicklung im Bereich Display Inspection verläuft weiter positiv: Im Wachstumsmarkt Flachbildschirminspektion verzeichnet Basler eine deutliche Umsatzsteigerung von über 100 Prozent. "Aufgrund der positiven Entwicklung des Auftragseingangs, können wir von einem guten Jahresergebnis ausgehen", prognostiziert Ley.
Trotz der abgeschwächten Konjunktur in den USA konnte Sealing Inspection mit seinen Produkten zur Prüfung von Gummi- und Elastomerprodukten seinen Umsatz halten. Im Vordergrund steht hier zukünftig der weitere Ausbau der weltweiten Marktführerschaft.
Hohe Investitionen in F&E sichern die Zukunft Technologisches Know-how und ein hohes Innovationstempo in allen Geschäftsbereichen sichert sich die Basler AG durch ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Knapp ein Drittel der Mitarbeiter sind in diesem Bereich beschäftigt und im ersten Quartal 2001 wurden hier 2,5 Mio. Euro investiert - das entspricht einer Steigerung von 67% gegenüber dem Vorjahresquartal. ´ Aufgrund der aktuellen Schwäche auf dem Markt für optische Datenträger wird der Gesamtumsatz von Basler in 2001 unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Auch wird Basler in 2001 weiterhin Verluste schreiben. Die Chancen für weiteres Wachstum bei Basler stehen trotzdem gut, da die akuten Marktschwankungen vorübergehender Natur sind. Insgesamt sind nach wie vor erst 15 bis 20 Prozent der möglichen Anwendungen im Bereich des künstlichen Sehens erschlossen. Bis 2004 soll das weltweite Volumen des Vision Technology Marktes von heute 5 Mrd. USD auf 8,3 Mrd. USD steigen. Die Erschließung dieses Wachstumspotentials durch eine gezielte Diversifikation ist das Ziel der Strategie von Basler. Die rasch zunehmenden Umsatzanteile der "jungen" Geschäftsbereiche zeigen die Richtigkeit dieses Konzepts.
Die Basler AG, internationales High-Tech-Unternehmen mit Hauptsitz in Ahrensburg bei Hamburg, ist führender Hersteller von Vision Technology, der Technologie, auf der künstliche Sehsysteme basieren. Die System- und Komponentenprodukte sind Schlüsselelemente bei der Optimierung industrieller Produktionsprozesse. Die Voraussetzungen, mit Vision Technology überproportional in Umsatz und Ertrag zu wachsen, sind gegeben, da heute erst ca. 15 bis 20 Prozent aller möglichen Anwendungen erschlossen sind.
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